Ving Tsun Kung Fu

Yip Man – Wong Shun Leung – Philipp Bayer – Michael Kostyniuk

Das Ving Tsun System schult das richtige Verhalten und Denken im Kampf. Es entwickelt Schlagkraft, Koordination, Gleichzeitigkeit, Timing, Strategie, Gleichgewicht, Distanzgefühl, Schnelligkeit und Durchsetzungsvermögen. Zum System gehört auch der souveräne Umgang mit Waffen.

Es gibt keine Prüfungen und Graduierungen. Das Training selbst ist eine ständige Überprüfung der Fähigkeiten. Ein Einstieg ist sowohl für Anfänger, als auch für Fortgeschrittene jederzeit möglich.

Das Entscheidende im Ving Tsun sind die korrekten Ideen hinter den Bewegungen. Nur so wird das Ving Tsun effektiv. Leider sind viele Ideen im Umlauf, die das Ving Tsun schwach machen. Oberste Priorität ist immer, dass man den Zweck und die Zielsetzung von Ving Tsun Bewegungen kennt. Was dann zählt ist konzentriertes und regelmäßiges Training. Nur so verbessert man sich.

Ein weiterer Fehler ist bestimmte Elemente des Ving Tsun nicht rechtzeitig trainieren zu können und statt dessen Schüler mit „Programmen“ zu beschäftigen. Die Holzpuppe oder der Langstock ist in manchen Schulen den Meistern vorbehalten, während anderswo sogar Kinder damit trainieren. Auf diese Weise wird das Ergebnis völlig anders und es ist immer schwierig Bewegungen zu ändern, wenn diese bereits häufig trainiert wurden.

Es gibt drei waffenlose Formen. Die erste Form Siu Lim Tau beinhaltet die Grundlagen. Die zweite Form Chum Kiu enthält Schritte, Drehungen und Tritte. Die dritte Form Biu Gee enthält Strategien für scheinbar aussichtslose Situationen.

Chi Sau ist das Werkzeug mit dem viele wichtige Attribute trainiert werden. Es ist eine spezifische Trainingsform, die eine Brücke zwischen den Formen und das Sparring darstellt. Wie Chi Sau und andere Methoden die das Verhalten für den Kampf trainieren, benutzen wir auch die Holzpuppe.

Die Waffen im Ving Tsun sind Langstock und Doppelmesser.

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